Über mich


"Pferde können uns Lebenslehrer sein, das Herz öffnen, den Geist und den Willen- wenn wir es denn zulassen."

Ina Ruschinski

 

Meine Affinität zu Tieren – insbesondere zu Pferden - zeigte sich bereits deutlich im Kleinkindalter, so dass ich bereits mit fünf Jahren auf einem Shetlandpony Reitunterricht bekam. Zeitgleich begann man Vater beruflich mit Pferden zu arbeiten, weshalb sich auch bald die ersten zwei Pferde bei uns zuhause wohl fühlen konnten. Dementsprechend hatte ich von nun an, fast täglich mit Pferden zu tun. Da ich als Kind nie klassischen Reitunterricht bekam, begann ich früh, mich selbst weiter zu bilden. Hier führte mich mein Interesse zunächst zum Horsemanship nach Pat Parelli. Dieses System bildete für mich den Einstieg in die Welt der Bodenarbeit.

 

Bald stellte ich jedoch fest, dass es mir nicht reichte mich an einem festen System entlang zu arbeiten, sodass ich nach weiteren Inspirationen suchte. So machte ich mit 13 Jahren den ersten Lehrgang bei Honza Blaha, auf den noch vier weitere Kurse folgen sollten.

 

Zur gleichen Zeit wollte ich mich auch reiterlich weiterentwickeln. Spätestens nachdem ich mein kleines Reitabzeichen gemacht hatte, wusste ich aber, dass die klassische Dressur, die in vielen Reitställen vermittelt wird, nicht mein Weg war.

Auf der Suche nach Alternativen, gelangte ich zunächst zu den Büchern von Claus Penquitt und seiner „ Freizeitreitlehre“. Mit 15 Jahren besuchte ich einen Kurs bei seiner Tochter Nathalie Penquitt.

Außerdem las ich diverse Bücher von Philipe Karl, Nuno Oliveira, Richard Hinrichs und Klaus Ferdinand Hempfling, die mich sehr inspirierten. Zusätzlich besuchte ich verschiedene Kurse und Theorieseminare.

 

Ich hatte stets die Gabe, mich autodidaktisch weiter zu entwickeln, so dass ich die verschiedenen Impulse und Ideen vom Umgang mit dem Pferd, die ich durch die Bücher und Seminare bekam, in mein eigenes Verständnis und Gefühl von dem Miteinander von Mensch und Pferd einbettete.

 

Nach dem Abitur 2010 machte ich ein sechs monatiges Praktikum in der Fürstlichen Hofreitschule von Bückeburg. Hier lernte ich viel und sammelte viele Erfahrungen.

Außerdem machte ich ein Praktikum bei Desmond O` Brien. Auch hier konnte ich viele wertvolle Impulse für mein eigenes Reiten, aber auch für den Unterricht, mitnehmen.

 

Nach den Praktika stellte sich für mich die Frage, in welche berufliche Richtung ich mich orientieren wollte. Es war stets klar, dass es mein Ziel ist, mit Pferden zu arbeiten und Menschen zu begleiten, ihre Beziehung zu ihrem Pferd zu verbessern, sowie ein besseres Verständnis für Pferde zu entwickeln. Neben meiner reiterlichen Weiterentwicklung war es mir wichtig, mich im Umgang mit Menschen zu schulen. Deswegen entschied ich mich 2011 dazu eine 3-jährige Ausbildung zur Kinesiologin zu machen. Hier habe ich gelernt, die Körperwahrnehmung des Menschen zu schulen, sowie mit Ängsten oder anderen emotionalen Blockaden, die die Weiterentwicklung mit dem Pferd stören, zu arbeiten und diese zu lösen.

 

Im Jahr 2012 machte ich dann meinen Trainer C im klassisch- barocken Reiten.

 

Seit 2014 arbeite ich selbstständig auf meinem Hof in der Nähe von Nienburg an der Weser,

als Reitlehrerin und Pferdetrainerin. Ich bin mobile Reitlehrerin, gebe Kurse, biete Intensivunterricht auf meinem Hof an und bilde Berittpferde aus.